schwein gehabt

Ich werde nie den verdutzten Ausdruck auf ihren Gesichtern vergessen, als ich meinen Freunden in Spanien zu Neujahr feierlich kleine Marzipanschweine in die Hände gedrückt habe. "Wieso schenkst du uns ein Schwein?" fragte mich einer, während die anderen teils verwundert, teils ein wenig irritiert, ihre Schweinchen begutachteten. Zugegeben, die deutsch - österreichische Besessenheit mit dem... weiterlesen →

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oh du fröhliche

Nur noch ein paar Tage bis Weihnachten. Das Kaufhaus ist randvoll mit hektischen Leuten, die schnell noch Geschenke besorgen. Schweißüberströmt zerre ich an meinem Pulli, der in den saunaartig aufgeheizten Räumen wie ein Neoprenanzug an mir klebt. Aus den Lautsprechern wummert bereits zum dritten Mal "Last Christmas". Die Nerven liegen blank. In der Warteschlange vor... weiterlesen →

im tiefen loch

Der dreijährige Racker meiner besten Freundin sitzt im Garten zwischen Blumenbeeten und spielt mit Kieselsteinen. Durch die offene Terrassentür schallt sein erstaunlich kräftiges Stimmchen, das grölend Wandas Wenn ich zwanzig bin intoniert: "...ich fall in ein tiiiieeefes Loch hinein....". Im ersten Moment denk' ich, es ist etwas Schlimmes passiert: Wie in einem Science Fiction Film hat sich der... weiterlesen →

im untergrund

Höchst motiviert, eine neue Seite der Stadt zu erkunden, schleppe ich mich — noch etwas unausgeschlafen — an einem Samstagvormittag zum Karlsplatz, um mit behelmtem Kopf und ungeschützter Nase durch einen Kanaldeckel in den Wiener Untergrund zu steigen. Nein, ich bin nicht so wagemutig wie etwa jener 50+ Abenteurer, der vor einigen Jahren beim Versuch... weiterlesen →

in der u-bahn

So eine morgendliche U-Bahnfahrt ist nichts für empfindliche Leute. "Geh weg, ich will da sitzen", lallt mich ein Mann mit ausgeprägter Fahne an. Dabei ist er noch relativ freundlich zu mir. Einem anderen Fahrgast, der ihm den Weg versperrt, fragt er herausfordernd: „Håst a Problem, oder wüst' ans?". Es ist ziemlich erstaunlich, wie viele Leute bereits... weiterlesen →

im arena beisl

Am Ende einer langen Nacht, gibt's in Wien zwei Möglichkeiten, sich einen stilvollen Absacker reinzukippen. Wem nach tiefsinnigen Gesprächen mit lallenden Fremden ist, der schleppt sich zur Gräfin am Naschmarkt. Wobei manches, was hier so zu früher Stunde von sich gegeben wird, mitunter ein weiterer Schlag in die ohnehin schon in Mitleidenschaft gezogene Magengrube sein... weiterlesen →

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